Gedenkstätte

Inklusive Führungen in der Gedenkstätte

Inklusive Führungen sind ein fester Bestandteil der Gedenkstättenarbeit in der NS-Euthanasie-Gedenkstätte Brandenburg an der Havel. Sie bietet Menschen mit Lernschwierigkeiten einen Arbeitsplatz außerhalb der Werkstatt an.

Menschen mit Lernschwierigkeiten führen gemeinsam mit Gedenkstätten-Mitarbeitern durch die NS-Euthanasie-Gedenkstätte in Brandenburg an der Havel. Sie vermitteln historisch-politische Bildung als Gruppe. Barrierefreiheit ist hier der Einsatz von einfacher Kommunikation.

Es geht in der Führung um die Geschichte von Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung. Dieses Projekt wurde vom Land Brandenburg gefördert.

Ziele & Inhalt unserer Arbeit:

  • Inklusive Führungen in einfacher Sprache
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten werden als Staatsbürger angesprochen und ernst genommen
  • Eine aktive Teilhabe an historisch-politischer Bildung mit den Aspekten politischen Urteilsvermögens und Handelns
  • Weiterentwicklung der kognitiven Fähigkeiten, Steigerung des Selbstwertgefühls und der Stellung in der Gesellschaft
  • Auseinandersetzung mit der Euthanasie-Geschichte und der NS-Vergangenheit
  • Vermittlung von historischen Informationen und Anregungen zur Auseinandersetzung mit der Geschichte, Weckung der Empathie mit den Opfern, Reflexion der Gegenwart, Sensibilisierung auf Gefährdung der Menschenrechte heute, Förderung der demokratischen Einstellungen und Kompetenzen und die Anregung zur Selbstreflexion
  • Auseinandersetzung mit der Frage nach der Würde des Menschen

Die inklusiven Führungen werden für Menschen mit Lernschwierigkeiten und auch für Schüler, Studenten, Mitarbeiter von Einrichtungen und alle Interessieren angeboten.

Haben Sie Interesse an einer inklusiven Führung?

Vereinbaren Sie einfach einen Termin in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, Nicolaiplatz 28/30, 14776 Brandenburg an der Havel, unter der Telefonnummer +49 3381 7935113.