20 Jahre Lebenshilfe in Brandenburg an der Havel

Wie fing es an vor 20 Jahren und welche Veränderungen bringt die Zukunft.

Matthias Pietschmann

Sehr geehrte Mitglieder, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sehr geehrte Freunde und Förderer unserer Lebenshilfe,

wir sind seit 20 Jahren auf dem richtigen Weg – dass diese Aussage stimmt – zeigen Ihnen die Ergebnisse der vergangenen Jahre

Am 19.05.1990 beschlossen Eltern und betroffene Menschen, Fachleute sowie Freunde in allen gesellschaftlichen Bereichen, konsequent für die Menschenwürde eines jeden Menschen einzutreten. Wir wollten Wächter für Menschen mit sogenannter Behinderung in der Gesellschaft werden.
Der Zeitpunkt war gut, die Chancen, sich vor allem für die gesellschaftliche Integration von behinderten Menschen im täglichen Leben einzubringen und eine neue bessere Lebensqualität abzusichern, war gegeben und musste genutzt werden.

Wir informierten uns im Vorfeld über Inhalte und Aufgaben der Lebenshilfe bei der Lebenshilfe Kaiserslautern und gründeten unseren Verein.

Wir sind an unseren Zielen, Vorhaben und Projekten gewachsen, dabei haben wir uns eine Organisation aufgebaut, auf deren Leistungen, Angebote und Hilfestellungen sich jeder behinderte Mensch und seine Angehörigen verlassen kann.

Wir haben gemeinsam alle gelernt, sich in der jetzigen Gesellschaft zurechtzufinden und das mit immer besserem Erfolg. Dafür müssen wir ständig unsere Angebote weiter qualifizieren und aktualisieren, Hilfe zur Selbsthilfe, Beratung, Begleitung, Selbstbestimmung und Vertretung weiter vervollkommnen.

Wir sind bestrebt, dass jeder Mensch sich in den ständig verändernden Prozess einbringt und damit zum „Experten in eigener Sache“ wird.

Schauen wir in die Zukunft, so können wir uns an den Visionen 2020 der Lebenshilfe ausrichten, in denen wir uns vorstellen, wie Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft leben sollen.

Diese Reise und dieser Ausblick führen folgerichtig weg von der Anpassung an die gesellschaftlichen Normen und damit hin zur „Inklusion“ – dieses Prinzip ist eine gewaltige Aufgabe der Gesellschaft und erfordert ein ganzheitliches Umdenken im Umgang mit Menschen mit Behinderung.

Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt es viel Aufklärungsarbeit und Selbstbewusstsein. Dafür brauchen wir weiterhin Ihre Hilfe, Mitarbeit, Einmischung und Ihre Denkanstöße.

Für das Vertrauen in unsere Arbeit seit nunmehr 20 Jahren möchte ich mich, auch im Namen aller am Prozess beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vorstands- und Vereinsbeiratsmitglieder, bedanken.

Für die Zukunft wünsche ich uns allen viel Mut und Erfolg!


Matthias Pietschmann
1. Vorstand

Brandenburg, 10. Mai 2010

 
 
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