Inklusion auf dem Spielfeld: 2. Brandenburger Hallencup begeistert Spieler und Zuschauer
Am Samstag fand der 2. Brandenburger Hallencup im Unified Fußball statt – ein Tag voller sportlicher Höchstleistungen, Emotionen und gelebter Inklusion. Bereits um 7:00 Uhr trafen die ersten Helferinnen und Helfer ein, um die Halle vorzubereiten. Ab 9:00 Uhr füllte sich die Halle mit den teilnehmenden Mannschaften, und nach der Trainerbesprechung um 9:30 Uhr konnte das Turnier pünktlich um 10:00 Uhr starten.
Zur Eröffnung war Oberbürgermeister Steffen Scheller vor Ort. Er betonte in seiner Ansprache, wie wichtig Inklusionsarbeit sei, und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe. Der 1. Vorsitzende Matthias Pietschmann konnte dies nur bestätigen. Insgesamt traten 12 Mannschaften aus dem Land Brandenburg an und boten den Zuschauern interessante Spiele mit viel Emotion und Spannung.
Im Finale standen sich das Pesta-Team von der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule und das Team vom Berufsbildungswerk Oberlinhaus aus Potsdam gegenüber. In einem packenden Endspiel unterlag der Titelverteidiger, die Pestalozzi-Schule, mit 1:3. Das Team der Lebenshilfe Brandenburg belegte den 5. Platz. Trotz sehr gut gespielten Fußballs war die Enttäuschung über das Ergebnis bei der Mannschaft, die aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung bestand, zunächst spürbar – doch der sportliche Ehrgeiz zeigte auch, mit welcher Leidenschaft alle dabei waren.
Im Großen und Ganzen fanden alle 12 Mannschaften das Turnier sehr gelungen und fragten bereits nach dem nächsten Termin im kommenden Jahr. Das Turnier war nicht nur auf dem Spielfeld ein voller Erfolg. Die Lebenshilfe organisierte ein tolles Catering mit Kaffee, Kuchen, Suppe und Getränken, dass bei Spielern und Zuschauern gleichermaßen gut ankam. Zum Abschluss übernahm Daniel Keip die Siegerehrung und übergab Pokale sowie Medaillen. Keip, der zwei Tage später als neuer Oberbürgermeister ins Amt eingeführt wurde, erhielt von allen Athletinnen und Athleten eine herzliche Begrüßung.
Nach gut 6,5 Stunden ging ein rundum gelungenes Turnier zu Ende. Alle Beteiligten reisten mit strahlenden Gesichtern ab – und der Vorfreude auf das nächste Jahr.