27. Januar – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Heute, am 27. Januar, gedenken wir der Millionen Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit – ein Symbol für das unfassbare Leid und die systematische Vernichtung von Menschenleben.
Besonders erinnern wir an die ermordeten Menschen mit Behinderungen, die im Rahmen der sogenannten „T4-Aktion“ als „lebensunwert“ bezeichnet und grausam getötet wurden. Sie wurden ausgegrenzt, entmenschlicht und ihrer Würde beraubt – allein aufgrund ihrer Behinderung.
Dieses Gedenken ist mehr als ein Blick in die Vergangenheit. Es ist eine Mahnung für die Gegenwart und die Zukunft:
Menschenwürde ist unteilbar.
Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass dürfen niemals wieder Raum bekommen.
Als Lebenshilfe zeigen wir Haltung – durch Erinnern, Aufklären und den Einsatz für Inklusion, Respekt und Solidarität.
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen.