17 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Ein Auftrag, der täglich bleibt
Am 26. März jährt sich der Tag, an dem die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland rechtsverbindlich wurde. Seit 17 Jahren ist damit das Recht auf volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft, auf Selbstbestimmung und auf Inklusion gesetzlich verankert. Doch was bedeutet das konkret für uns hier in Brandenburg?
Der Jahrestag ist ein Anlass, Bilanz zu ziehen. Wir sehen viele positive Entwicklungen und erfolgreiche Inklusionsprojekte, wie unsere Unified-Sportmannschaften oder inklusive Reiseangebote, die zeigen, welches Potenzial in einem gelebten Miteinander steckt. Menschen mit Beeinträchtigung erobern sich ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft.
Gleichzeitig macht der Tag deutlich, dass der Weg noch lange nicht zu Ende ist. Auch heute noch stoßen Menschen täglich auf Barrieren: ein Mangel an bezahlbarem, barrierefreiem Wohnraum, komplizierte Amtssprache oder fehlende Assistenzleistungen, die eine Teilhabe am Arbeitsleben oder in der Freizeit erschweren.
Für uns als Lebenshilfe Brandenburg - Potsdam e.V. ist die UN-BRK der Kompass und der tägliche Auftrag für unsere Arbeit. Wir kämpfen an der Seite von Menschen mit Behinderung und ihren Familien für die konsequente Umsetzung dieser Rechte – durch unsere Beratungsangebote, unsere Wohnprojekte und unsere laute Stimme in der Politik. Denn Inklusion ist kein Projekt, sondern ein Menschenrecht.